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Details zu: Frist für den Gehölzschnitt endet
 
10.02.2017 | Rheingau-Taunus-Kreis
Frist für den Gehölzschnitt endet
Die Untere Naturschutzbehörde des Rheingau-Taunus-Kreises weist darauf hin, dass die Frist für den Gehölzschnitt am 28. Februar endet.

Gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes von sog. "Kurzumtriebsplantagen" oder gärtnerisch genutzten Grundstücken stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche u. a. Gehölze vom 1. März bis 30. September eines jeden Jahres abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Diese Regelung zielt insbesondere auf Verkehrssicherung und Heckenpflege im Außenbereich, wo beispielsweise Kommunen, die Straßenbauverwaltung, Stromversorger oder deren Beauftragte tätig werden. Für solche planbaren Maßnahmen ist also der 28. Februar bundeseinheitlich der letzte zulässige Termin, berichtet die Untere Naturschutzbehörde. Außerhalb der Frist von Oktober bis Februar besteht ein hohes Risiko, beim Gehölzschnitt etwa Vögel, Fledermäuse und deren Nist- und Wohnstätten zu beeinträchtigen. Um solche Konflikte mit dem Artenschutz zu vermeiden, rät die Naturschutzbehörde allen Verantwortlichen, die Schnittfrist einzuhalten, "auch dort wo sie nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist".
Art: Bekanntmachung
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