Geschichte

der Gemeinde Waldems

Im Zuge der kommunalen Gebietsreform im Land Hessen entstand 1972 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Bermbach, Esch, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems die heutige Großgemeinde Waldems. Während die Gemeinden Reichenbach, Niederems, Steinfischbach und Wüstems dem Landkreis Usingen (heute Hochtaunuskreis) angehörten, bildeten die Gemeinden Bermbach und Esch einen Teil des Untertaunuskreises (heute Rheingau-Taunus-Kreis). Die in den Jahrhunderten gewachsenen Ortsteile der Gemeinde Waldems haben eine reiche geschichtliche Vergangenheit aufzuweisen. Die Franken, Germanen, Römer und Kelten haben ihre Spuren in Dorf und Landschaft hinterlassen.

Die seit der Verwaltungs- und Gebietsreform von 1972 bestehende Gemeinde Waldems stellt sich als Arbeiterwohngemeinde dar. Durch die in Waldems wohnenden Pendler ist die Gemeinde insbesondere mit den Großräumen von Wiesbaden und Frankfurt am Main verbunden und gehört wirtschaftlich und sozialräumlich zum Rhein-Main-Gebiet. Mit der Bildung der Gemeinde Waldems war das Ziel verbunden, ein kommunales Gemeinwesen zu schaffen, das seiner Einwohnerschaft auch in einem ländlich strukturierten Raum optimale Voraussetzungen für möglichst viele Bereiche der Daseinsvorsorge bietet. Bereits heute verfügt die Gemeinde über Einrichtungen öffentlicher und privater Infrastruktur, die vielen Ansprüchen gerecht werden.

Ein sehr vielfältiges und reges Vereinsleben ermöglicht eine sinnvolle Freizeitgestaltung und stellt eine Bereicherung für das Gemeinwesen dar.

Bei Waldems beginnt der Hochtaunus mit seinem gesunden Schon- und Reizklima und einem ausgedehnten Naturpark. Umwelt, Luft und Bachläufe sind hier noch in Ordnung und bei Wanderungen kann man sich an einer reichen und intakten Tier- und Pflanzenwelt erfreuen. Mit einer landschaftlich reizvollen Umgebung ist Waldems zum Wandern und Erholen der geeignete Platz.